PREIS FÜR POPKULTUR 2018

 

 

Die Preisverleihung

Berlin, 18. Oktober 2018

 

Zum dritten Mal wurde am Donnerstagabend im Berliner Tempodrom der Preis für Popkultur verliehen. Nachdem eine breite Fachjury aus über 850 Mitgliedern des ausrichtenden Vereins zur Förderung der Popkultur im Vorfeld unter notarieller Aufsicht jeweils fünf Nominierungen für insgesamt zwölf Kategorien ermittelt hatte, wurden am Abend in Berlin die Gewinnerinnen und Gewinner ausgezeichnet. Über den Preis für Popkultur freuten sich unter anderem Kat Frankie, Trettmann und die Beatsteaks. Darüber hinaus erhielt der verstorbene Verleger Rolf Budde den Preis für sein Lebenswerk.

Neben den klassischen Kategorie-Themen wie »Lieblingskünstler/in» oder »Lieblingsvideo» wurden auch Preise in den Kategorien »Schönste Geschichte«, »Spannendste Idee/Kampagne« und »Gelebte Popkultur« (sowie einigen mehr) verliehen. (Alle Preisträger*innen sind weiter unten aufgelistet!)


Unter den Besuchern zählten ungefähr 500 Vereins-Mitglieder, 50 Pressevertreter, 200 Besucher an den Nominiertentischen, sowie zahlreiche Sponsorengäste.
 

Vereinsmitglied Torsten Groß betont die Einzigartigkeit des Preises: »Der Preis für Popkultur ist der einzige übergreifend deutsche Fachjury-Musikpreis, die tollen Künstlerinnen und Künstler in diesem Land haben so einen Preis verdient.«

Die Vorstandsvorsitzende des Vereins, Anne Haffmans, bedankt sich über den Support aller Beteiligten: »Dank der vielen tollen Gäste und den über 500 anwesenden Vereinsmitgliedern war das ein denkwürdiger Abend im Zeichen der Popkultur. Die vielen Stunden ehrenamtlich Arbeit haben sich gelohnt, denn wir haben im dritten Jahr den Preis ganz klar ein Stück weiter etabliert.« 

 

Die Gewinner*innen
 
Lieblings-Solokünstlerin: Kat Frankie
Lieblings-Solokünstler: Trettmann
Lieblingsband: Beatsteaks
Lieblingsproduzent_in: DJ Koze
Lieblingsalbum: Trettmann (»#DIY«)
Lieblingslied: Trettmann (»Grauer Beton«)
Lieblingsvideo: Beatsteaks vs. Deichkind  (»L auf der Stirn«)
Beeindruckendste Live-Performance: Beatsteaks & Gäste (Die Ärzte, Deichkind, Tocotronic / Waldbühne)
Hoffnungsvollster Newcomer: Sam Vance-Law
Schönste Geschichte: Charly Hübner, Sebastian Schultz (»Feine Sahne Fischfilet Film«)
Spannendste Idee/Kampagne: Kraftklub & DONOTS (»Clubtausch in Köln während des Konzerts«)
Gelebte Popkultur: Jamel Rockt den Förster (»Birgit & Horst Lohmeyer«)
Lifetime Achievement: Rolf Budde

 

Bildmaterial / Fotos

 

Honorarfreie Fotos der Preisverleihung können hier runtergeladen werden: https://we.tl/t-dFLVBGJofh
 


Highlights des Abends


Der Abräumer des Abends war Trettmann, der in gleich drei Kategorien gewonnen hat. Er wurde sowohl als bester Solokünstler, als auch für das Album und den Song des Jahres ausgezeichnet. Bei seiner Live-Performance holte er den grauen Beton seiner Heimatstadt Cottbus auf die Bühne des Tempodrom. Auch die Beatsteaks durften sich drei Mal über den Preis für Popkultur freuen. Ein weiteres musikalisches Highlight war der A-Capella-Auftritt der Band Laing

Das Ehepaar Lohmeyer bekam für ihr Engagement, um das Festival „Jamel rockt den Förster“, nicht nur einen Preis, sondern Standing Ovations des gesamten Publikums. Zum Abschluss erhielt der leider viel zu früh verstorbene Rolf Budde den Preis für sein Lebenswerk. Der vielfach engagierte Musikverleger und Philanthrop wurde von seinem Sohn gewürdigt, indem er, ganz in seinem Sinne von Rolf Budde, mehr Engagement einforderte und zwar von allen Beteiligten für alle Beteiligten. Die Laudatio für Budde hielt Gerhard Kämpfe (u.a. Manager, Produzent, Festivalleiter und Dozent), der dem Sänger der Band Feine Sahne Fischfilet versprach, sich in der Debatte um deren ZDF-Konzert-Absage durch die Bauhaus Stiftung, für die Band stark zu machen.

Überhaupt stand die Forderung Gesicht zu zeigen, im Mittelpunkt vieler Laudatoren. Sei es Klaus Fiehe und seine poetische Würdigung von Trettmanns Gewinneralbum, seien es die Organisatoren der Unteilbar-Demonstration in Berlin: Alle betonten, dass gerade Toleranz, Weltoffenheit und Vielfalt gute Musik und Künstler*innen auszeichnen.

 


Moderation

Moderiert wurde der Abend von Claudia Kamieth (Radio Fritz) und ihr zur Seite stand der langjährige Radio- und TV-Moderator Tommy Wosch.


Weitere Infos zum Preis und den Nominierungen gibt es HIER.

 

Picture ©Danny Jungslund